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Jetzt bin ich weg...

... und ihr seid wieder allein, allein...

Seid ungefähr sechs Stunden bin ich jetzt wieder in Bochum, zu Hause also, praktisch, obwohl ich zugeben muss, dass ich mich hier noch etwas einleben müssen werde... Es fehlt ein bißchen das Essen im Kühlschrank und die vielen verschiedenen Getränke, die bei meinen Eltern immer für mich bereit stehen. Es fehlt ein bißchen der kleine Bruder, der einem zwei Mal am Tag über den Weg läuft und dabei Dinge sagt wie "Tara, kannst du mir Geld leihen?" oder "Hat der und der oder die und die für mich angerufen?" und dem ich dann Dinge antworte wie "Du sollst noch mindestens eine halbe Stunde Latein lernen." oder "Da hat einer angerufen aber die Verbindung war so schlecht, dass ich seinen Namen nicht verstanden habe.". Und es fehlen natürlich noch viele andere Kleinigkeiten, die man nur in Konstanz genießen kann, wie der See und einige von euch, die ich gerne noch öfter getroffen hätte... aber naja, ich komme bestimmt wieder.  Ausserdem will man ja, wenn man schon eine eigene Wohnung hat, die auch ein bißchen genießen...

 

3.9.06 22:30


www.fuerfeld.de

Kaum in Bochum angekommen, bin ich auch schon wieder weg. Gleich springe ich auf einen Zug und eile davon. Mein Ziel: Bad Kreuznach. Denn ganz in der Nähe von dieser netten Stadt liegt ein Dörfchen namens Fürfeld.
Fürfeld hat - ich schätze mal- etwa 2000 Einwohner, 5 Bushaltestellen, 3 Restaurants und 1 Schule (Grund- und Haupt-). Ausserdem haben meine Eltern dort ein kleines Häuschen und ich eine Oma. :-) Und die will ich mal wieder sehen. Ausserdem kann ich nicht leugnen, dass ich in Fürfeld einige der schönsten Tage meiner Kindheit verbracht habe. Wir haben einen riesigen Garten, der zu dem Haus gehört. Der ist wunderbar! Es gab Himbeeren und Stachelbeeren (bis meine kleinen Cousins mal den halben Garten abfackelten und von den Beeren nichts mehr übrig blieb...). Alles war ziemlich verwildert und man konnte wunderbar Pirat und solche Sachen spielen und sich Höhlen bauen. In der Umgebung von Fürfeld gab es viel NICHTS. Das heißt, ich bin als Kind stundenlang duch die Felder spaziert und habe mich gefühlt wie in einem Astrid-Lindgren-Buch. Unser Nachbar da heißt Rolf. Er hat eine Flagge von wirklich jedem Land der Welt und zwei Fahnenmaste. Jeden Tag hisst er zwei andere Flaggen. Ich bin schon ganz gespannt, welche Flaggen heute wehen.... Ehrlicherweise muss ich zugeben, dass ich nun seit etwa vier oder fünf Jahren nicht mehr in Fürfeld war... es wird sich vielleicht etwas verändert haben, obwohl ich das kaum glauben kann, denn in Fürfel vergeht die Zeit irgendwie langsamer... wir werden sehen... Besonders freue ich mich natürlich auf Seppel, den Hund meiner Tante, und darauf, im Hof mal wieder ungestört Basketball gegen meinen Bruder spielen zu können, ohne dass mich jemand beobachten und auslachen kann. (Dumm ist nur, dass mein "kleiner" Bruder inzwischen ein ganzes Stück größer ist als ich und es mir darum vielleicht gar keinen Spaß mehr machen wird,Basketball gegen ihn zu spielen...)

Ich erzähl euch dann, wer gewonnen hat.

 

7.9.06 11:57


I don't know what to do with myself...

So, da bin ich wieder... Zurück im Pott. Die letzten Tage im Nichts waren eine angenehme Mischung aus Ruhe und Sonne und Federweißer und Spaziergängen und Wanderungen. Tatsächlich habe ich seit langer Zeit mal wieder eine richtige Wanderung gemacht. Dabei entpuppte sich mein Vater als echter Experte für Pilze und mein Brüderchen als schon fast erwachsen. Ein so gutes Gespräch wie auf dieser Wanderung habe ich mit ihm noch nie geführt. Eigentlich ist er ein ganz schlaues Kerlchen. Und irgendwie ist er auch echt nett. Leider musste er nach zwei Tagen wieder nach Hause fahren, weil irgendeine seiner Freundinnen Geburtstag hatte und so kam es nicht zu unserem Basketballspiel... aber diese Zeiten sind vielleicht auch einfach vorbei. Vielleicht sollte ich auch langsam mal erwachsen werden...

Zum Abschluss machten meine Eltern und ich noch eine Rheinfahrt: mit dem Schiff von Bingen nach Koblenz. Auf dem Schiff befanden sich ausser mir und meiner Family etwa 150 Rentner, 300 Japaner und 200 japanische Rentner. Es war also echt viel los und man kam sich vor, wie ein blöder Tourist. Dabei bin ich doch auf dem Rhein praktisch zu Hause... (Mist, Julia, jetzt haben wir gar keine Tour mit dem Schlauchboot gemacht... naja, der nächste Sommer kommt bestimmt...) Insgesamt dauerte die Fahrt fast 4 Stunden. Und sie war echt schön! Man sitzt da ganz gemütlich in so weißen Plastikstühlen (wie die, die wir in Köln in der Küche hatten...) und lässt sich die Sonne ins Gesicht scheinen. Um einen herum wird wie wild fotografiert. Zwischendurch werden die Namen der aktuellen Burg durchgesagt. Der Höhepunkt der Reise ist die Loreley. Da springen dann alle auf und schießen doppelt so viele Fotos. Und kurz darauf, in St Goar, geht die Hälfte der Japaner (und japanischen Rentner) von Bord.

Ich habe mich jetzt jedenfalls in die Semestervorbereitungen gestürzt. Habe da noch paar Probleme, weil mir Bonn meine Exmatrikulationsbescheinigung nicht schickt... aber das wird schon.

 

14.9.06 23:07


Viva Colonia

Die letzten Tage hatten wir Besuch von Wegis Freund Pascal. Nachdem wir tagelang eigentlich nichts getan haben ausser essen, trinken, vor dem Computer oder Fernseher sitzen und Rummy spielen, haben wir es gestern endlich, endlich geschafft, mal etwas zu unternehmen.
Weil Pascal seit Wochen (Monaten? Jahren?) großer Fan von der Serie "Mein Leben und Ich" mit Wolke Hegenbarth (oder wie man das schreibt) ist, beschlossen wir, einen Tag in Köln zu verbringen. Zugegeben - wir haben weder das Gymnasium auf das Alex in der Serie geht, noch das Haus der Degenharts (oder wie man das schreibt), noch das Studio, in dem die Serie gedreht wird, besichtigt.

Aber immerhin konnten wir für einen Tag die gleiche Luft wie Wolke schnuppern.

Wir waren am Ende stundenlang im Kölnischen Stadtmuseum im Zeughaus. Das war eigentlich echt interessant und ich hatte irgendwie das Gefühl, dass es höchste Zeit für mich war, dieses Museum zu besuchen. Habe dort mehr über Köln gelernt als in den ganzen Monaten, in denen ich in Köln gewohnt habe vorher. Danach verwarfen wir unser Vorhaben, den Dom zu besteigen und entschieden uns für einen gemütlichen Spaziergang am Rhein entlang. Pascal hatte die grandiose Idee, die Deutzer Brücke pink anzustreichen. Leider fehlte es uns gestern an Farbe und Zeit also verschoben wir dieses Vorhaben auf einen späteren Zeitpunkt und machten es uns lieber in diversen Pubs gemütlich.

Köln hat so viele Irish Pubs. Und in Bochum - und ich bin den Tränen nahe - habe ich bisher nur einen einzigen Irish Pub gefunden und der ist winzig und man trifft dort keinen einzigen Iren an und es läuft nicht die richtige Musik.

Trotzdem bin ich jetzt wieder zu Hause. Es ist schön zu wissen, dass ich ohne weiteres jederzeit nach Köln fahren kann, wenn ich möchte. So mal schnell, um ein Pint Cider zu mir zu nehmen. Das Gute ist auch, dass ich in Zukunft mit meinem Studentenausweis bis nach Düsseldorf Benrath komme! Und von da aus sind es ja nur noch zwei Stationen, dann ist man schon in Köln. D.h. ich komme da sogar fast für nix hin.

Versteht mich aber bloß nicht falsch. Es ist nicht so, dass es mir in Bochum nicht gefallen würde. Im Gegenteil: Die Stadt tut alles, um es mir recht zu machen.  Und es geht mir gut!

27.9.06 16:27





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